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Novellierung des Wissenschaftszeitvetragsgesetzes
17.03.2016

Am 17.03.2016 wurde das Wissenschaftstzeitvertragsgestz novelliert. Aus der Meldung des BmBF:

Die Gesetzesänderung ist der erste Schritt, um die Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses zu verbessern. Insbesondere sollen unsachgemäße Kurzbefristungen unterbunden werden. Bei der Qualifizierungsbefristung muss die Dauer der Befristung so bemessen sein, dass sie der angestrebten Qualifizierung angemessen ist. Bei der Befristung wegen Drittmittelfinanzierung soll sie dem bewilligten Projektzeitraum entsprechen. Konkret heißt das: Wer beispielsweise drei Jahre eine Doktorarbeit schreibt, der soll grundsätzlich auch für diese Zeit an der Hochschule beschäftigt sein. Ähnlich verhält es sich bei drittmittelfinanzierten Projekten: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in solchen Projekten forschen, sollen einen Arbeitsvertrag über die gesamte Dauer der Mittelbewilligung abschließen können. Eine Initiative für verlässlichere Karriereperspektiven in der Wissenschaft wird zurzeit vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit den Ländern verhandelt.

Für mehr Details klicken Sie bitte hier (BmBF) und hier (DFG).


Selbstverpflichtungserklärung der bayerischen Universitäten zum Mittelbau
25.04.2015

Grundsätze der staatlichen bayerischen Hochschulen zum Umgang mit Befristungen nach dem WissZeitVG und zur Förderung von Karriereperspektiven für den wissenschaftlichen Nachwuchs

Wir waren maßgeblich beteiligt an der Selbstverpflichtungserklärung der Universitäten Bayerns vom März 2015 zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie beinhaltet:

• Erstbefristung mindestens ein Jahr
• Orientierung der Vertragsgesamtlaufzeit am Qualifikationsziel
• Betreuungsvereinbarungen
• Mindestens halbe Stelle für befristet beschäftigte wiss. Mitarbeiter/innen
• Unterstützung und Beratung zur Vereinbarkeit von Familie und Qualifikation
• Weiterentwicklung von Beratung und Information hinsichtlich Karriere

Wir werden an der weiteren Ausgestaltung dieser Punkten arbeiten!

Die Selbstverpflichtungserklärung zum Herunterladen als pdf (29kB)


Presseerklärung des Landesverbandes Wissenschaftler in Bayern
28.12.2009

Die Sprecher des Landesverbandes Wissenschaftler Bayern (LWB) ermahnen als Vertretungen der Konvente der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bayerischen Universitäten nachdrücklich zu mehr Sachlichkeit in der aktuellen Diskussion bezüglich der Umstellung der universitären Studiengänge von Diplom- /Magister- hin zu Bachelor-/Masterstudienabschlüssen. Die Kommentare zu den aktuellen Studentenprotesten sollten von einseitigen und pauschalen Schuldzuweisungen Abstand nehmen, so wie sie jüngst von einigen der Politiker wie beispielsweise vom Präsidenten der Kultusministerkonferenz, Wissenschaftsminister Henry Tesch, Mecklenburg-Vorpommern, an die Adresse der Universitäten und Hochschulen vorgebracht wurde. [...] mehr


Neuer Landesverband Wissenschaftler in Bayern gegründet
04.06.2008

Eine moderne Gesellschaft braucht eine lebendige Wissenschaft und aktive Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Nur so können die vielfältigen Aufgaben und Herausforderungen in Forschung und Lehre erfüllt werden. Von entscheidender Bedeutung für die Zukunft des Wissenschaftsstandorts Deutschland wird es sein, die Standortbedingungen für die Ressource "Geist" optimal zu gestalten.
Die Rahmenbedingungen, unter denen derzeit in Deutschland Wissenschaft betrieben wird, sind aber alles andere als optimal. Gerade beim wissenschaftlichen Nachwuchs sind zeitlich zu knapp bemessene, befristete Arbeitsverhältnisse, die daraus resultierenden [...] mehr


Innovationsbündnis Hochschule 2008
04.06.2008

Die bayerischen Hochschulen haben eine Schlüsselfunktion bei der Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Wissenschaftsstandortes Bayerns und damit bei der Sicherung künftigen Wohlstandes. Sie haben die Aufgabe, eine steil ansteigende Zahl von Studierenden auf hohem Niveau auszubilden und damit den benötigten höheren Anteil an gut ausgebildeten Akademikern zu sichern. Hinzu kommen zusätzliche Aufgaben in der wissenschaftlichen Weiterbildung, deren Bedeutung im gleichen Maße wächst wie für breite Bevölkerungsschichten das lebenslange Lernen berufsprägend wird. In der Forschung muss die Position der Universitäten in einem härter werdenden globalen Wettbewerb verteidigt und weiter ausgebaut werden. Eine nachhaltige Forschungspolitik [...] mehr als PDF (46kBytes)